Mittwoch, November 29, 2006

Dokumentation der Tagung

Einen guten Überblick über die ersten Ergebnisse und Berichte gibt Jintan.

Mein Vortrag ist hier zu finden: 14MB, da vertont.

Dienstag, November 14, 2006

Catering und Hoteltipp für den Workshop "Social Software"

Beim Workshop "Social Software" gibt es - wie von anderen Fortbildungen gewohnt - ein bescheidenes Catering. Die Mittagspause kann also komplett für die Kommunikation genutzt werden.
Weitgereisten wird für eine eventuelle Übernachtung des Hotel Lettl nur wenige Minuten von der Bayerischen Staatsbibliothek entfernt empfohlen.
Über den öffentlichen Nahverkehr kann man sich unter www.mvv-muenchen.de informieren.

Donnerstag, November 09, 2006

Einladung zu Fortbildung und Weblog


Liebe Kolleginnen und Kollegen,
zum Workshop „Social Software - Perspektiven für Wissenschaft und Bibliothek “ am 27. November 2006 in München sind Sie im Namen des VDB-Landesverbands Bayern herzlich eingeladen. Wenn Sie Ihre physische Präsenz nicht ermöglichen können, nutzen Sie doch das exklusiv für diese Veranstaltung von Herrn Oliver Obst aufgelegte Weblog „Social Software“. Kommunizieren Sie mit den Referenten und testen Sie selbst, ob dieses Werkzeug zur Vor – und Nachbereitung einer Tagung geeignet ist! Was Sie mit Sicherheit erreichen werden: hohe Linkpopularität bei Google&Co.
Konstanze Söllner

10:30 Thomas Kees: Wikis in der internen Kommunikation


Thomas Kees ist Leiter der Abteilung Technische Dienste an der SULB Saarbrücken

Im Mittelpunkt des Vortrags stehen weniger therotische Überlegungen, ob und inwieweit Wikiplattformen der internen Kommunikation in und zwischen Bibliotheken dienen können als vielmehr Werkstattberichte über zwei Wikis, an deren Aufbau und Konzeption der Referent beteiligt war. Es handelt sich zum einen um ISIS, die neue zentrale Informations-, Diskussions- und Austauschplattform der SULB, ein Content Management System mit sechs integrierten Sach-, Fach- bzw. Abteilungs-Wikis. Zum anderen soll der OVID Linksolver-Teil des GBV-Verbundwikis vorgestellt werden, der als Informationssammlung für verschiedene Linksolver-Anwenderbibliotheken in ganz Deutschland dient. Trotz der beispielgestützten Darstellung von Anlass, Motivation, Konzeption und Ausgestaltung dieser verschiedenen Wikissysteme sollen theoretische und systematische Überlegungen nicht zu kurz kommen: gegen Ende des Vortrags möchte ich gerne auf der Grundlage meiner eigenen Erfahrungen zusammenfassen, was Wikis (sein) können und wo sie ihre Grenzen finden.

Literatur und Links:

Isis:
Birgit Dreßler, Gabriele Mohrbach und Matthias Müller: ISIS, die neue Informationsplattform der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek. Ein Praxisbericht. In: Information - Wissenschaft & Praxis 57 (2006), Heft 5, S.
255-258. Volltext

GBV-Wiki, OVID Linksolver-Teil:
http://www.gbv.de/wikis/cls/Ovid:_Linksolver
http://www.gbv.de/wikis/cls/Linksolver:_Vorbemerkung

Mittwoch, November 08, 2006

11:10 Lambert Heller: Passen Folksonomies und traditionelle bibliothekarische Sacherschließung zusammen?


Lambert Heller ist Sozialwissenschaftler und derzeit als Referendar im Bibliothekssystem der Freien Universität Berlin

Die Entwicklung des Internets hat ein Informationswachstum neuer Grössenordnung verursacht, das mit den traditionellen Mitteln bibliothekarischer und dokumentarischer Sacherschliessung kaum noch bewältigt werden kann. Bei den vor drei Jahren entstandenen Social-Bookmarking-Plattformen (Beispiele: del.icio.us, Connotea) entsteht eine "lose gekoppelte" gemeinschaftliche Sacherschliessung aus den Linksammlungen vieler einzelner Benutzer. Informationsbenutzer bilden hier ad hoc objekt-zentrierte soziale Netzwerke; unterstützend wirkt dabei eine unkontrollierte Verschlagwortung ("Tagging") und der einfache Austausch von Schlagworten zwischen Benutzern ("Folksonomy"). Das Aufkommen der Social-Bookmarking-Dienste ist nur ein weiteres Merkmal eines grundlegenden Rollenwandels der Informationsbenutzer, die zunehmend explorativ, selbstlernend und vernetzt arbeiten. Bibliothekare und Dokumentare sollten das produktive Potential dieser Umwälzung aufgreifen, denn auf den neuartigen Plattformen stossen auch die "traditionellen" Vorgehensweisen und Erschliessungsdaten auf ein neues Interesse, aber auch die neuen Aktivitäten der einst passiven Benutzer resultieren in einer Informationsquelle von hoher Relevanz.

...eine Linkliste mit einer Handvoll lesenswerten Netbib-Beiträgen rund um das Thema meines Vortrags [netbib-Ankündigung].

Dienstag, November 07, 2006

11:50 Peter Rempis: Das e-learning-Dienstleistungsangebot tobias-edu an der UB Tübingen

Untertitel: Kurzvorstellung des Angebotes und die Rolle von Lernplattform

Peter Rempis, M.A. ist Fachreferent an der UB Tübingen und stellvertr. Leiter der EDV-Abteilung.

Montag, November 06, 2006

13:15 Oliver Obst: Weblogs und Bibliotheken



Abstract:
Wie kann ich auf dem laufenden bleiben, ohne zu viel Zeit zu investieren und zu vergeuden? Wie kann ich einen Newsticker für die Bibliothek oder mich selbst starten, um Benutzer und Freunde zu informieren? Wie kann ich eine Zeitung gründen ohne große Investitionen in Zeit, Geld oder Know-how?

Die Antwort auf diese drei Fragen lautet: Weblog. Ein Weblog ist ein Logbuch im Web - - ein chronologisches Tagebuch in Form einer oder mehrerer Webseiten. Mehr als 60 Mio. Weblogs weltweit haben die Popularität und Einfachheit dieser Idee bewiesen. Auch Bibliotheken (bzw. Bibliothekare) zählten zu den "Early Adopters". Als Content Provider (und Content Provider Provider) wurden die Vorteile dieses neuen Werkzeugs schnell erkannt und ausgereizt.

Aber Weblogs fungieren nicht nur als Einbahnstraße - ganz im Gegenteil. Sie fördern in exzellenter Weise die beidseitige Kommunikation mit den Benutzern, da sie genuin auf Interaktivität aufbauen. Ein wichtiges Schlagwort in diesem Prozeß ist der Aufbau von Bibliotheks/Nutzergemeinschaften.

Um gut informiert zu sein und immer auf dem Laufenden zu bleiben, sollte man heutzutage nicht nur Blogs lesen, sondern auch Blogs schreiben. Der Schritt vom Lesen zum Schreiben ist in diesem Medium kürzer als irgendwo sonst. Die einzigartigen Funktionen von Weblogs können auch für die Verbesserung des internen Informationsfluß innerhalb der Bibliothek genutzt werden. Seit anderthalb Jahren arbeitet die Medizinbibliothek der Universität Münster mit dem internen Weblog "Auskunft". Der Blog wurde sehr gut angenommen, seit März 2005 wurden über 400 Beiträge von den Mitarbeitern verfaßt und die Vorteile des Blogs für die Organisation der Bibliothek ausgenutzt.

Weblog-Artikel lassen sich via RSS abonnieren. RSS ist das Schweizer Taschenmesser des Informationswesens - es ermöglicht Bibliotheken ihre Webseiten dynamisch zu erstellen und stets aktuell zu halten, es stellt eine Fülle von den Informationskanälen zur Verfügung und erhöht damit die Sichtbarkeit der Bibliothek.

Literatur:
Empowerment Session: Use of Weblogs by Libraries and Librarians
Oliver's Web-Columne im JEAHIL
Web 2.0 zum mitmachen
What is Social Media?
Web 2.0 Hype Cycle
Ein Blog als private Homepage: oliverobst.de

Sonntag, November 05, 2006

13:55 Anne Christensen: Sind Weblogs für die externe Kommunikation geeignet?


Lust auf die Bibliothek als Lern- und Leseort, Angebot von RSS-Feeds und vor allem: Mehr Interaktion mit dem Publikum! So in etwa lautete die Wunschliste für die Renovierung des Neuigkeiten-Bereiches auf der Website der SUB Hamburg. Herausgekommen ist das Weblog "Neues aus Stabi und Fachbibliotheken", das seit einem halben Jahr beinah täglich mit Meldungen zu neuen E-Medien und Serviceangeboten, aber vor allem auch dem einen oder anderen Blick hinter die Kulissen der Stabi-Maschinerie bestückt wird. In dem Vortrag erfahren Sie mehr über unsere konzeptionellen und technischen Überlegungen bei der Implementation des Stabi-Weblogs und hören eine erste Bilanz unseres Versuches, mit dem Weblog Marketing zu betreiben.

Literatur:
Brellochs, Andreas R., Rosenkranz, Timo: Corporate Blogging – Hype mit Chancen und Risiken : Untersuchung zu Best Practices des Blogging bei Unternehmen. In: Information. Wissenschaft und Praxis 57(2006)3, S. 163-168. (Abstract / Volltext)

Links:
Neues aus Stabi und Fachbibliotheken
Weblog der UB München
Weblog der Stadtbücherei Nordenham
Frosta-Blog: Webtagebuch von MitarbeiterInnen des Herstellers von Tiefkühlkost

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Anne Christensen ist verantwortlich für IuK-Technik / Digitale Bibliothek bei der SUB Hammburg, sie ist Entwicklerin des Chatbots Stella und Autorin bei netbib.

Samstag, November 04, 2006

14:35 Dr. Christian Hänger: DFG-Projekt der UB Mannheim: Weblogs als Steuerungsinstrument für Hochschulbibliotheken



Die Auswertung von Kundeneinträgen in eigenen oder fremden Weblogs dient als wichtige Informationsquelle für Firmen und die daraus gewonnenen Informationen können für die betriebliche Steuerung eingesetzt werden. Mit Hilfe einer geeigneten Software können Autoren selbständig neue Beiträge abfassen, bestehende abändern oder Kommentare zu Beiträgen verfassen. Für Firmen sind Weblogs wichtig für die Kommunikation mit den Kunden und die Überprüfung der Akzeptanz von Dienstleistungen und Produkten bei den Kunden. Ziel dieses Projekts ist, Weblogsoftware als Instrument der betrieblichen Steuerung in der Universitätsbibliothek Mannheim einzuführen und auf der Grundlage der gewonnenen Kundeninformationen die eigenen Geschäftsprozesse neu auszurichten. Dabei sollen Konzepte von Online-Marketing innerhalb der Privatwirtschaft erarbeitet, auf den öffentlichen Sektor übertragen und die eigenen Kundendaten mit den unterschiedlichen Methoden des Data Mining evaluiert werden.

Dr. Christian Hänger ist Fachreferent an der UB Mannheim und Leiter der Abteilung Digitale Bibliotheksdienste.

Dienstag, Oktober 31, 2006

15:30 Dr. Dirk Lewandowski: Personalisierung - das nächste große Ding in der Websuche?


Dirk Lewandowski ist unabhängiger Berater im Bereich Suchmaschinen und Lehrbeauftragter im Fach Informationswissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Die Websuche steht an einem weiteren Wendepunkt ihrer noch jungen Geschichte. Während die allgemeinen Rankingverfahren ausgereizt scheinen, versprechen Verfahren der Personalisierung eine starke Verbesserung der Ergebnisqualität. Dazu benötigen die Suchmaschinen aber möglichst viele Daten der Nutzer, sei es durch explizit gestellte Suchanfragen oder aus anderen Diensten ermittelte Präferenzen. Der Vortrag setzt sich mit der Personalisierung bei den Suchmaschinen auseinander und fragt, ob sich dieses Modell gewinnbringend auf Fachdatenbanken und Bibliotheksangebote übertragen lässt.

Montag, Oktober 30, 2006

16:10 Uwe Dierolf: Nutzerbewertungen und Recommendersysteme in Bibliothekskatalogen


Uwe Dierolf ist Leiter der EDV-Abteilung der UB Karlsruhe

In den letzten Jahren entstanden in Karlsruhe im Rahmen von DFG-Projekten sowohl verhaltensbasierte als auch explizite Recommendersysteme. Diese Entwicklungen flossen sowohl in den Unikatalog auf Basis der Eigenentwicklung XOPAC als auch in den Karlsruher Virtuellen Katalog (KVK) ein. Dank dieser guten Basis konnten auch weitere Dienste wie z.B. Meine Favoriten rasch implementiert werden.Die Integration in beide Katalogtypen basiert auf Web 2.0 Techniken. Heute gleicht der Unikatalog inzwischen fast schon einem Mashup bestehend aus dynamisch eingeblendeten Links (generierte Empfehlungen, Rezensionen und Bewertungen) und Cover-Images alles (noch) ohne Einsatz von AJAX. Eine Info am Rande: Großen Erfolg hatte auch die Einführung von RSS-Feeds für Suchanfragen.

16:50 Dr. Berthold Gillitzer: Die Einführung von QuestionPoint an der Bayerischen Staatsbibliothek - Konzeption, Umsetzung und erste Erfahrungen

Dr. Gillitzer ist bei der BSB Müchen u.a. verantwortlich für Dokumentlieferung und IT-Anwendungen und stellvertr. Leiter der Benutzungsdienste.


QuestionPoint ist laut Wikipedia ein von OCLC getragener weltweiter Auskunftsdienst von Bibliotheken.